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Heute gibt es wieder Neuigkeiten aus dem Kessel in der Region Kursk.
Nach der bestätigten Zerstörung von drei Brücken über den Fluss Seym, die wir in unserem letzten Bericht analysiert haben, gehen mehrere Militäranalysten davon aus, dass die ukrainischen Streitkräfte ihren Schwerpunkt nun auf die westliche Flanke des Vorstoßes verlagern werden. In den kommenden Tagen und Wochen werden sich ihre Bemühungen wahrscheinlich darauf konzentrieren, die Kontrolle über den neu entstandenen Kessel zu verstärken, in dem eine beträchtliche Anzahl russischer Soldaten eingeschlossen und vom Rückzug abgeschnitten sein könnte. Diese Strategie zielt darauf ab, aus der derzeitigen Dynamik Kapital zu schlagen, was zu einer weiteren Einschließung und Kapitulation der russischen Streitkräfte führen könnte.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy gab vor kurzem bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Kontrollzone in Kursk erfolgreich ausgeweitet haben. Sie konnte von 28 auf 35 Kilometer vertieft werden und umfasst nun rund 1.250 Quadratkilometer, darunter 92 Siedlungen. Die mögliche Eroberung eines Brückenkopfes, der im Norden durch den Fluss Seym begrenzt wird, könnte dieses Gebiet um weitere 700 Quadratkilometer ausdehnen und damit die ukrainische Kontrolle erheblich erweitern.
In den letzten Tagen haben Militäranalysten die strategischen Gründe für die gestaffelte Zerstörung der drei Brücken über den Fluss Seym untersucht. Anstatt alle Brücken gleichzeitig anzugreifen, entschieden sich die ukrainischen Streitkräfte dafür, sie über mehrere Tage hinweg zu zerstören. Die erste Option hätte dazu geführt, dass mehr russische Truppen von ihren Nachschublinien am linken Flussufer abgeschnitten worden wären, und so eine operative Umzingelung entstanden wäre. Analysten kommen zu dem Schluss, dass dieser Ansatz wahrscheinlich darauf abzielte, den russischen Truppen ein Zeitfenster für den Rückzug zu bieten und so unnötige ukrainische Verluste in den Kämpfen um diese Gebiete zu minimieren. Auf diese Weise stellten die ukrainischen Streitkräfte das russische Kommando vor eine schwierige Wahl: entweder ihre Stellungen unter zunehmend unhaltbaren Bedingungen zu behaupten und eine Einkreisung zu riskieren oder so viele Truppen wie möglich abzuziehen, bevor sich die Lage weiter verschlechtert.
Da nun alle drei Brücken zerstört sind, hat die Isolierung des Kessels für die ukrainischen Streitkräfte höchste Priorität. Einige russische Analysten haben vorgeschlagen, dass die russischen Truppen versuchen könnten, die Logistikprobleme durch den Einsatz von Pontonbrücken, kleinen Kähnen oder Schlauchbooten zu lösen. Das Gebiet steht jedoch bereits unter strenger ukrainischer Überwachung. Die ersten russischen Pontonbrücken, die etwa drei Kilometer nördlich von Glushkovo errichtet wurden, wurden von den ukrainischen Streitkräften umgehend zerstört. Dies wurde durch Satellitenbilder und FIRMS-Daten der NASA bestätigt, die thermische Anomalien am Boden in Echtzeit aufspüren und normalerweise zur Überwachung von Waldbränden eingesetzt werden. Später tauchten geolokalisierte Aufnahmen von Drohnenangriffen auf die Pontonbrücken und Militäreinrichtungen auf, die diese Treffer bestätigten. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Pontonbrückenlösung wahrscheinlich keine praktikable Option für eine breite Logistik ist, was die Situation für die russischen Streitkräfte weiter erschwert. Das unzensierte Original-Kampfmaterial aller ukrainischen Angriffe findet sich auf unserem Telegram-Kanal über den Link in der Beschreibung.
Die Analyse des nordöstlichen Teils des 700 Quadratkilometer großen Gebiets, auf das die ukrainischen Streitkräfte abzielen, zeigt, dass sie ihre Bemühungen verstärken, um die Kontrolle über Korenevo und die umliegenden Gebiete im Westen und Südwesten zu erlangen, die bis zum Fluss Seym reichen. Ziel dieser Strategie ist es, den Fluss als natürliche Grenze des ukrainisch kontrollierten Gebiets zu etablieren.
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