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Heute gibt es viele Neuigkeiten aus dem Raum Kurakhove.
Hier haben die russischen Streitkräfte in einem gewagten Manöver einen kühnen Angriff auf das Kohlebergwerk Pivdenno-Donbaska gestartet, eine wichtige Festung nur zwei Kilometer von Vuhledar entfernt. Während die Schlacht tobt, hängt das Schicksal dieses Industriekomplexes in der Schwebe, und beide Seiten sind sich bewusst, dass seine Einnahme die gesamte Vuhledar-Front dramatisch verändern könnte.
Vuhledar ist nach wie vor eine der symbolträchtigsten Festungen in ukrainischer Hand in dieser Gegend. Zwei Schlüsselfaktoren unterstreichen seine Bedeutung. Erstens liegt Vuhledar auf einer beherrschenden Höhe, und seine Wohngebiete mit Hochhäusern oder großen Wohnanlagen haben es den ukrainischen Streitkräften ermöglicht, gewaltige Bastionen zu errichten und einen großen Teil des russischen Vormarschgebiets zu beherrschen. Zweitens ist Vuhledar seit Beginn des Krieges ein wichtiges Nachschubzentrum, da es in der Nähe zweier wichtiger Straßen liegt: der T0509 von Velyka Novosilka und der T5024 von Vuhledar nach Kostyantynivka.
In den vergangenen zwei Jahren haben die russischen Streitkräfte wiederholt versucht, Vuhledar mit mechanisierten Frontalangriffen aus dem Süden einzunehmen und dabei katastrophale Verluste erlitten. In den letzten Tagen haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffsoperationen auf Vuhledar und die nahe gelegene Ortschaft Vodyane wieder aufgenommen. In dem gesamten Gebiet wurden umfangreiche Artillerievorbereitungen getroffen, wobei Satellitendaten die außerordentliche Intensität der russischen Artillerieeinschläge bestätigen.
Entscheidend ist, dass die russische Strategie von einem Frontalangriff zu einem Einkreisungsversuch von Süden und Nordosten her übergegangen ist. Im Nordosten ist es den russischen Streitkräften gelungen, die Frontlinie bis zur Straße T0532 zu verlagern, die sie auch überquert und an einigen Punkten Stellungen dahinter eingenommen haben. Damit ist die Straße als logistische Versorgungsroute für die Ukraine weitgehend unbrauchbar geworden. Gleichzeitig hat ein auf Prechystivka gerichteter Angriff von Süden her auch die Straße T0509 als Nachschubweg für die ukrainischen Streitkräfte stark unter Druck gesetzt. Glücklicherweise können sich die ukrainischen Streitkräfte immer noch auf die von Bohoyavlenka abgehende Straße als wichtigste logistische Route verlassen. Aufgrund der trockenen Witterungsbedingungen konnten die ukrainischen Streitkräfte außerdem auf unzählige Feldwege zurückgreifen, um die Hauptroute zu ergänzen. Mit diesen Alternativen sind die Ukrainer noch weit davon entfernt, Probleme bei der Versorgung von Vuhledar mit Personal und Ausrüstung zu bekommen.
Ein prominenter russischer Militäranalyst hat kürzlich behauptet, dass die russischen Streitkräfte die Straße südöstlich von Vodyane überquert haben und nun versuchen, auf einer relativ breiten Front auf diese Siedlung vorzurücken. Einige russische Quellen deuten darauf hin, dass es den ersten russischen Kräften sogar gelungen ist, in den nördlichen Teil von Vodyane einzudringen, wenn auch nur in sehr begrenztem Umfang.
Besonders besorgniserregend ist, dass die russischen Streitkräfte auch auf die Mine Nummer eins in Pivdenno-Donbaska vorgerückt sind, die nur zweieinhalb Kilometer nordwestlich von Vuhledar liegt. Dieser Komplex, eine der wichtigsten Kohleminen der Ukraine, wurde 1973 eröffnet und hat Stollen von fast einem halben Kilometer Tiefe. Diese Industrieanlagen dienten Vuhledar in den letzten zwei Jahren bei zahlreichen russischen Frontalangriffen als Stützpunkt.
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