18.AUGUST: Der BLITZKRIEG ROLLT WEITER - Sudzha eingenommen - jetzt kommt Glushkovo | Ukraine-Krieg

Опубликовано: 18 Август 2024
на канале: RFU News - Der Ukraine-Bericht
75,085
4.1k

🔴 Online Store: https://uasupporter.com/DUB
🔵 EXKLUSIVE Strategische Analysen auf Patreon:   / rfudeutsch  
🔵 EXKLUSIVE Strategische Analysen als YouTube-Mitglied:    / @derukrainebericht  
🔞UNZENSIERTES VIDEOMATERIAL auf Telegram: https://t.me/RFUDeutsch
⚫️ Twitter/X:   / rfudeutsch  

Heute gibt es eine Reihe von Neuigkeiten aus der Region Kursk.
Hier ist es den Ukrainern gelungen, die Kontrolle über Sudzha zu festigen und es als logistisches Zentrum für weitere Angriffe im Süden der Region Kursk zu nutzen. Um die Lage für die Russen noch schlimmer zu machen, nutzten die Ukrainer die schwache russische Grenzverteidigung, um neue Angriffsvektoren entlang der Landesgrenze zu eröffnen und das Operationsgebiet auszuweiten.
Die minimalen Schäden an den Gebäuden in Sudzha deuten darauf hin, dass es vor dem Rückzug der russischen Truppen kaum zu Kämpfen kam. Die Einnahme von Sudzha mit seiner intakten Infrastruktur stellt einen strategischen Vorteil für die Ukrainer dar, da sie damit ein stabiles Logistikzentrum zur Unterstützung weiterer Operationen in der Region Kursk einrichten können. Diese intakte Infrastruktur ermöglicht es den ukrainischen Streitkräften, in der Stadt Munitionsdepots, Feldlazarette, Rotationspunkte für Truppen und vorgeschobene Operationsbasen einzurichten. Dadurch kann die ukrainische Führung ihren Vormarsch beschleunigen und die Kontrolle über neu gewonnene Gebiete festigen.
Der Stadtplan von Sudzha bietet den ukrainischen Streitkräften erhebliche Vorteile beim Verstecken von gepanzerten Fahrzeugen, so dass sie Ressourcen für künftige Offensiven sammeln und beschädigte Ausrüstung reparieren können. Die Gebäude mit ihren Kellern bieten geschützte Schlafräume und Verstecke, in denen sich die ukrainischen Soldaten erholen und für kommende Angriffe neu organisieren können. Als operativer Knotenpunkt ermöglicht Sudzha dem ukrainischen Kommando die schnelle Verlegung von Truppen an die Front, da es nur zehn bis zwanzig Kilometer von allen Punkten der Front entfernt ist. Im Gegensatz dazu waren die ukrainischen Streitkräfte bisher auf das dreißig bis vierzig Kilometer von der Front entfernte Yunakivka im Oblast Sumy als Sammelpunkt angewiesen.
Die Einrichtung eines neuen Logistikzentrums in Sudzha für die zweite Phase der Operationen erforderte eine kurze Verlangsamung der ukrainischen Offensivgruppe in Kursk, um ihre Kräfte zu konsolidieren. In Erwartung dieser Situation ergriff die ukrainische Führung proaktive Maßnahmen, um die Russen daran zu hindern, selbst die Initiative zu ergreifen. Sie nutzten fernverlegbare Minen, um entlang potenzieller russischer Angriffsrouten strategisch Anti-Infanterie- und Anti-Panzer-Minen zu platzieren. Auf diese Weise wurden russische Gegenangriffe wirkungsvoll vereitelt, da die Russen aufgrund des Mangels an gepanzerten Fahrzeugen in diesem Gebiet solche Angriffe nicht riskieren konnten.
In dem Bewusstsein, dass die Minenfelder um Sudzha ihr Vorankommen verlangsamen würden, bereiteten die Ukrainer zusätzliche Kampfeinheiten vor, um den Angriffsdruck aufrechtzuerhalten. Sie eröffneten eine neue Angriffsachse vom Dorf Plekhovo in Richtung der von den Russen gehaltenen Ortschaft Giri an der Südflanke. Das Hauptziel bestand darin, entlang der Straße südlich des Flusses Psel vorzustoßen und Giri, das südlich von Belitsa liegt, anzugreifen. Sobald dieses Ziel gesichert ist, könnten die im Norden bei Sudzha positionierten ukrainischen Kräfte einen koordinierten Angriff auf Belitsa aus zwei Richtungen starten.
Die Geländekonfiguration in diesem Gebiet kam den Ukrainern zugute, da der Fluss Psel die Nordflanke ihres Hauptvorstoßes in Richtung Giri effektiv sicherte. Die Russen konnten die ukrainischen Flanken in diesem Sektor nicht bedrohen, da es nur zwei Brücken über den Fluss gab. Diese Brücken wurden von ukrainischen Drohnen genau überwacht und von Sabotage- und Aufklärungseinheiten geschützt, die bereit waren, alle russischen Kräfte auszuschalten, die versuchten, den Fluss an diesen schmalen Engpässen zu überqueren.
...